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Titelbild: Glarner Überschreitungen

Glarner Überschreitungen

18 Wanderungen zu Geschichte und Gegenwart eines engen Tals

François Meienberg

Schiefertafeln, Fußballer, bedruckte Tüechli, Ziger, Eis, ein Riese und vieles mehr sind vom Glarnerland in die Welt aufgebrochen; Kurgäste, verschiedene Armeen, Autotouristen und die Pest in das enge Tal eingefallen. »Glarner Überschreitungen« führt zu den Tatorten des stetigen Ein und Aus in diesem attraktiven Wandergebiet vor den Toren Zürichs, das mit dem öffentlichen Verkehr optimal erschlossen ist.
18 ein- oder zweitägige Wanderungen zeigen uns verborgene und überraschende Seiten des engen Tals: Seien es die Arbeiterkämpfe während der Blüte der Glarner Textilindustrie, die Hoffnungen und das Leid der unzähligen Auswanderer im letzten Jahrhundert, die noblen Gäste im einst legendären Bad Stachelberg oder der Weg des Glarner Schiefers in die weite Welt.

  • 296 Seiten
  • ISBN 978-3-85869-350-1
  • 3. Auflage, 2007
  • CHF 19.90 | EUR 17.50
  

Inhalt und Leseprobe

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GLARNER ÜBERSCHREITUNGEN – AKTUALISIERUNGEN

Für Rückmeldungen, Korrekturen und Hinweise aller Art sind wir dankbar. Bitte schicken Sie alle festgestellten Veränderungen an: meienbergf@bluewin.ch Oder benützen Sie unser Forum Vielen Dank!

WANDERUNG 5: DURCH URWÄLDER ZUM KLÖNTALERSEE

Die Via Suworow ist von Airolo bis Ilanz neu als Wanderland-Route 55 ausgeschildert. Die Wanderung 5 folgt meist dieser Route. Die Kulturwegewww.aeugstenbahn.ch Schweiz bieten für alle Teilstrecken Packages mit Gepäcktransport an. Weitere Infos und Broschüren zum downloaden (auch auf Russsich) auf www.kulturwege-schweiz.ch/viaregio-routen/viasuworow.html. Bereits seit September 2007 gibt es in Richisau keinen elektronischen Alpsegen mehr. Ein Brand in der Computer-Steuerung hat ihn zum Schweigen gebracht.

WANDERUNG 7: DIE STILLE WEITE DER KARRENFELDER

Infos und Fahrplan der Seilbahn Sali-Glattalp gibt es nun unter www.glattalp.ch. Die Glattalphütte des SAC hat nun auch eine eigene Website mit allen notwendigen Informationen: www.glattalphuette.ch.

WANDERUNG 9: MOLKENKUREN UND WEGE IM FELS

Hotel Tödi: Im Hotel Tödi kann zur Zeit und bis nach Abschluss der Arbeiten am Pumpspeicher-Kraftwerk – was noch einige Jahre dauern wird - nicht mehr übernachtet werden (aus Lärmschutzgründen dürfen dies nur noch die Bauarbeiter ...). Das Restaurant ist jedoch geöffnet und im Saal befindet sich ein Informations-Center zur Riesen-Baustelle Linthal 2015. Aufgrund des gigantischen Ausbauprojektes Linth-Limmern (axpo.ch) sind die Zustiege via Pantenbrücke (im Buch: die Klassische) und die Variante durch den Tunnel nicht mehr möglich. Die einzigen Möglichkeiten von der Glarnerseite her sind für die nächsten Jahre die Variante via Obbort/Alp Baumgarten (Direttissima – wie im Buch beschrieben) oder mit der Seilbahn bis Chalchtrittli und dann auf dem neu ausgebauten Weg via Muttenwändli zur Hütte. Weitere Infos auch auf der Website der Muttseehütte (www.muttseehuette.ch).

WANDERUNG 11: WALSER, RUSSEN UND WELSCHLANDFAHRER

In der Ustria Alpina in Panix/Pigniu kann man seit Sommer 2010 wieder nächtigen. Es stehen einfache Doppelzimmer zur Verfügung (Übernachtung mit Frühstück: ab Fr. 38.-). Weitere Infos auf www.alpina-restaurant-pigniu.ch. Jetzt muss sich niemand mehr beeilen, um in Pigniu den letzten Bus zu erwischen. Die Pension zum Bergführer in Elm hat eine neue Website: www.pension-bergfuehrer.ch.  Die Via Suworow ist von Airolo bis Ilanz neu als Wanderland-Route 55 ausgeschildert. Der Weg über den Panixerpass ist Teil dieser Route. Die Kulturwege Schweiz bieten für alle Teilstrecken Packages mit Gepäcktransport an. Weitere Infos und Broschüren zum downloaden (auch auf Russsich) auf www.kulturwege-schweiz.ch/viaregio-routen/viasuworow.html.

WANDERUNG 12: ZUM MARTINSLOCH HINAUF

Seit 2009 führt die total erneuerte Tschinglenbahn auf die Tschinglenalp (auf der Landkarte und im Buch noch Nideren, resp. Niderenalp genannt). Sie hat nun auch eine Website mit allen notwendigen Infos: www.tschinglenbahn.ch Für die Tschinglen-Wirtschaft  (im Buch noch unter dem Namen Niedernalphütte aufgeführt) gibt es neue Kontaktnummern: Auskünfte und Informationen: Günter Grautstück, Tel. +41 (0)79 655 28 64; Pankraz Hauser, Tel. +41 (0)79 693 75 18 Die Segnespass Mountain Lodge hat nun eine (gute) Website, www.segnespass.ch) und eine neue Kontaktnummer: 079 704 05 94.

WANDERUNG 15: ACHT SEEN UND SIEBEN GIPFEL

Seit Juli 2010 ist die neue Äugstenbahn in Betrieb. Die abenteuerlichen Cabrio-Zeiten sind leider vorbei, dafür hat’s jetzt mehr Platz. Nach wie vor sollten die Fahrten (ausser zu den Spitzenzeiten am Wochenende) Telefon 055 640 81 53 angemeldet werden. Mehr Infos auf: www.aeugstenbahn.ch. Die Äugstenhütte ist nun im Sommer durchgängig bewartet und konnte (auch Dank der neuen Bahn) 2011 einen Besucherrekord feiern.

ERGÄNZUNGEN ZUR 2. UND 3. AUFLAGE, STAND 2008

Zum Weiterlesen, S.12
•    Zur Industriegeschichte ist ein neues, sehr lesenswertes Buch erschienen: Rolf von Arx/Jürg Davatz/August Rohr: Industriekultur im Kanton Glarus - Streifzüge durch 250 Jahre Geschichte und Kultur. Südostschweiz Buchverlag, Glarus 2005
•    Der Justizmord an Anna Göldi wurde neu recherchiert: Walter Hauser: Der Justizmord an Anna Göldi - Neue Recherchen zum letzten Hexenprozess in Europa, Limmatverlag, Zürich 2007
Führungen, S. 16
•    Neu auch Geologische Führungen von Geo-life in Glarus. Tel: 055 650 17 82, www.geo-life.ch
Bergführer, S.16
•    Neue Telefonnummer für Hans Rauner: 079 693 09 68
•    Neue haben auch die Alpinschule Tödi (www.bergschule.ch) und Ernst Marti (www.engg.ch) ein Website.
Websites, S. 17
•    www.glarneragenda.ch: Ein umfangreicher Veranstaltungskalender fürs ganze Glarnerland
•    www.naturzentrumglarnerland.ch: Die Website mit Veranstaltungshinweisen, Ausflugstipps und weiteren Infos zur Glarner Natur (im Aufbau).

WANDERUNGEN
Für die dritte Auflage wurden die Wanderungen 1 (gekürzt) und 3 zusammengelegt. Die Routen der Wanderungen 4, 9, 14 und 16 wurden stark geändert. Neu kam eine Tour auf den Fronalpstock hinzu. Die nachfolgende Nummerierung und die Seitenzahlen beziehen sich auf die 2. Auflage.

WANDERUNG 1 (DURCH DEN EINSTIGEN SUMPF)
S. 31: Die beteiligten Kantone haben ein Projekt ausarbeiten lassen, um das Risiko eines Dammbruchs des Linthkanals längerfristig zu reduzieren. Von den insgesamt 23 Kilometern, plant man 12 zu sanieren. An zwei Stellen von je einem Kilometer Länge soll die Linth renaturiert werden und wieder mehr Raum bekommen. Die Kosten werden auf 90 Millionen Franken und die Bauzeit auf 10 bis 15 Jahre geschätzt. Insgesamt entsprechen die ökologischen Massnahmen bloss dem gesetzlichen Minimum, was von den Umweltorganisationen stark kritisiert wurde. Andere möchten gar keine ökologischen Massnahmen. Gegen das Projekt wurden nach der Auflage Ende 2005 150 Einsprachen eingereicht, was den Baubeginn erheblich verzögern wird.

WANDERUNG 2 (NAHER BERG MIT FERNER SICHT)
S. 37 (Verkehrsmittel): Die Seilbahn Morgenholz - Niederurnen fährt das ganze Jahr von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Im Sommer und bei guter Witterung meist halbstündlich, genauer Fahrplan auf www.niederurnertaeli.ch, Tel. 055 610 10 83.
S. 45: Die Asbest-Vergangenheit lässt die Eternit AG, die 1989 von Stephan Schmidheiny an seinen Bruder Thomas und von diesem 2003 an die BA Holding des Innerschweizer Industriellen Bernhard Alpstaeg verkauft wurde, nicht mehr los. Bis 2006 sind 70 ehemalige Mitarbeiter der Eternit-Werke in Niederurnen und Payerne an asbestbedingten Berufskrankheiten gestorben. Und auch in Casale Monferrato, wo bis 1986 eine Faserzementfabrik der Eternit Italia in Betrieb war, nimmt die Zahl der Asbestopfer dramatisch zu. Über 500 Menschen sind in der Stadt mit 37'000 Einwohnern bereits an Asbestkrebs gestorben. In Italien, in Südafrika und in der Schweiz wurde gegen die Firma und ihre Besitzer geklagt. In Südafrika konnte man sich aussergerichtlich einigen und die Opfer erhielten Entschädigungen in nicht bekannter Höhe (man spricht von ca. 50 Millionen Franken). In Italien sind noch mehrere Verfahren gegen die Eternit AG wegen fahrlässiger Tötung hängig. Unter anderem betreffen die Fälle auch zurückgekehrte Arbeiter der Fabrik in Niederurnen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) und die Eternit AG haben sich bis vor Bundesgericht gegen die Herausgabe der Akten an den italienischen Staatsanwalt gewehrt - erfolglos. In der Schweiz wurde im Herbst 2006 eine Klage gegen die Eternit-Verantwortlichen wegen Verjährung erstinstanzlich zurückgwiesen. Teuer zu stehen kommt Asbest aber bestimmt die Suva. Sie rechnet mit Gesundheitskosten von ca. 200 Mio. Franken, wobei da auch sehr viele Krebsfälle aus der Bauindustrie (Gebäudesanierugnen) dabei sind.

WANDERUNG 3 (FABRIKTEMPEL UND ARBEITERHÄUSER)
S. 50: Gesponnen wird in Ziegelbrücke seit 2001 nicht mehr. In der alten Spinnerei sind nun 25 Lofts und sechs Ateliers entstanden. Die Bausubstanz wurde dabei möglichst erhalten.

WANDERUNG 4 (VOM WÄGITAL IN DIE ZIGERMETROPOLE)
Die neue Routenführung beginnt neu in Innerthal und trifft bei der Schwarzenegghöchi auf die alte Route. Nach dem Gross Moos geht es nicht mehr über's Oberurnertal nach Oberurnen, sondern – interessanter – via dem Boggenmoor (dem ersten glarnerischen Naturreservat) nach Näfels.

WANDERUNG 5 (GIPFELSTÜRMEND INS GLARNERLAND)
S. 73: Übernachten, Gathäuser
•    Reservation und Auskunft für die Hohfläschenhütte neu bei Peter Bührer Tel. 043 422 99 05 oder 079 658 04 86 (Tel. Hütte bleibt gleich).
•    Netstal hat (nach Gault-Millau) das beste Restaurant des Glarnerlandes: Hotel Schwert mit kreativer Küche und Glarner Spezialitäten, Tel: 055 640 77 66, www.glarusnet.ch/hotel/schwert.htm (DZ: 70.- p.P.)
Wanderung 6 (Durch Urwälder zum Klöntalersee) S. 89
•    Neue Telefonnummer der Trekking Team AG: 041 390 40 40
•    Neuer Adresse der Website zum Klöntal: www.k3000.ch/kloental
•    Hotel Alpenblick in Muotathal neu mit Website: www.alpenblick-muotathal.ch
•    Gasthaus Richisau neu mit Website www.richisau.com
S. 99: Das private Suworow-Museum steht nun in Schwanden. Infos zum Museum auf www.1799.ch.

WANDERUNG 7 (SPINNEREIEN, WEBERINNEN UND DRUCKER)
Die neue Routenführung macht zwischen Schwanden und Sool einen kurzen zusätzlichen Schwenker zur Lochsite. Alfred Escher von der Linth entdeckte hier 1840 die Glarner Hauptüberschiebung bei welchem alter Verrucano auf jungem Schiefer liegt. Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Alpengeologie.
S. 109
•    Das Museum für Ingenieurbaukunst im Hänggiturm in Ennenda ist nicht mehr in Betrieb
•    Das Hotel Eidgenossen ist nicht mehr in Betrieb
•    In Rüti und Mitlödi gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit mehr
•    Die Mühle beim Diesbachfall wird nicht mehr vermietet
S. 113: Die 1991 stillgelegte Tuchfabrik Hefti wurde 2002 fast vollständig abgerissen. Der Glarner Bauunternehmer Fritz Trümpi plant hier in einem Neubau ein Museum für den historischen Motorrennsport, eine Werkstatt für alte Rennboliden, eine Fischzuchtund ein Hotel. Da Trümpi mit seinem Sohn auch noch die Sportbahnen in Braunwald gekauft und die Organisation des Klausenpassrennens übernommen hat, werden sie von den Medien bereits als die Könige am Ende der Welt bezeichnet.

WANDERUNG 8 (DIE STILLE WEITE DER KARRENFELDER)
S. 125
•    Neues preiswertes Hotel in Braunwald: www.adrenalin.gl
•    Bergrestaurant Gumen neu mit Website: www.gumen.ch
•    Neuer Kontakt für Glattalphütte (SAC): Tel. 041 830 19 39 (Hütte), falls Hütte unbewartet: 041 830 07 01 oder 079 784 05 41 (Eliane Bürgler), www.sac-mythen.ch .
S. 126: Im Jahr 2001 wurde die wirtschaftliche Situation der Standseilbahn nach Braunwald hinauf so schlecht, das sie nur noch dank der Übernahme durch den Kanton vor dem Konkurs gerettet werden konnte. Und neue Probleme stehen bereits vor der Tür. Braunwald rutscht pro Jahr 2 bis 5 Zentimeter talwärts, alle 20 bis 30 Jahre auch mit ruckartigen Bewegungen. Teile des Dorfkerns und die Bergstation der Standseilbahn liegen im kritischen Gebiet indem auch ein Bauverbot erlassen wurde. In den nächsten Jahren soll deshalb die Bergstation 50 bis 100 Meter bergwärts verschoben und allenfalls mit einer Luftseilbahn ersetzt werden.
S. 131: Die Sportbahnen Braunwald standen in den letzten Jahren finanziell nah am Abgrund. Die Sesselbahn auf den Gumen war aus Sicherheitsgründen 2 Jahre geschlossen. In der Not hat der Glarner Bauunternehmer Fritz Trümpi vom Kanton Glarus und der Gemeinde Braunwald die Aktienmehrheit der Sportbahnen übernommen. Dank einer Finanzspritze und Neuinvestitionen soll es nun wieder bergauf gehen.

WANDERUNG 9 (VOM URNERBODEN INS GRÜNE GRAB)
Die neue Routenführung beginnt bei der Sonne (Urnerboden) und führt von dort auf den Chamerstock. Danach dem Grat nach zum Fisetenpass (Bergstation der neuen Seilbahn nach Urnerboden).
S. 139
•    (Verkehrsmittel) Vom 1. Juli bis Mitte Oktober kann man auch von Flüelen mit dem Postauto über den Klausenpass zum Urnerboden gelangen; Das Postauto auf den Urnerboden ist in jedem Fall reservationspflichtig. Reservationen werden von Anfang Juli bis Ende September unter 041 870 21 36 (Post Flüelen), während der restlichen Zeit unter 079 609 12 71 entgegen genommen.
•    Seilbahn Fisetengrat - Urnerboden Dorf: Juli und August von 07.00 bis 19.00 Uhr, September bis Juni von 07.00 bis 17.00 Uhr. Zu jeder vollen Stunde oder bei Bedarf. Info: 055 643 15 05 oder 079 736 34 41.
•    Wer unabhängig vom Postautodienst auf den Urnerboden oder zurück nach Linthal gelangen möchte, kann dies mit dem Taxi tun. Tel. 055 643 18 91. Bei 2 Pers. 30.- p.P., bei 4 Pers. 20.- p.P..
Wanderung 10 (Molkenkuren und Wege im Fels)
•    Fahrplan der Luftseilbahn Tierfed-Kalktrittli als pdf auf www.nok.ch - als Suchbegriff „Fahrplan Luftseilbahn" eingeben, oder 055 285 24 08.
•    Das Hotel Tödi ist wieder offen: Tel: 055 643 16 27, www.hoteltoedi.ch, Restaurant Mo und Di geschlossen, Hotelbetrieb durchgehend. DZ: 35.- p.P. (WC/Dusche auf Etage) bis 68.- p.P. (auch Massenlager).
•    Berggasthaus Obbort neu mit Website: www.obbort.ch
•    Neue Telefonnummer und neuer Hüttenwart für die Kistenpasshütte (SAC): Tel. 055 643 26 63, Hüttenwart: Hansueli Zweifel 079 274 21 53.
•    
S. 164: Die weiteren Ausbauschritte der Kraftwerke Linth-Limmern wurden bereits in die Hand genommen. Linthal 2015 heisst das Projekt. Geplant ist das grösste Pumpspeicherkraftwerk der Schweizer Alpen. Die Idee dahinter ist einfach: In Europa gibt es Nachts und am Wochendende zuviel Strom aus Kohle- Öl- oder Atomkraftwerken, die sich nur schlecht regeln lassen. Der Überschuss macht den Strom billig. Mit diesem dreckigen, billigen Strom soll nun Wasser aus dem Limmerensee wieder hinauf in den Muttsee gepumpt werden, um ihn dann tagsüber wieder den Schacht runterzulassen. Der Strom ist zu dieser Tageszeit das doppelte Wert. Ein gutes Geschäft - ökonomisch jedenfalls. Die Investitionen von 1.1 Milliarden Franken hofft man in der Konzessionszeit bis 2095 problemlos wider einzuspielen. Energetisch gesehen ist das Projekt eher fraglich, denn das Limmerenkraftwerk, bis jetzt ein Stromproduzent, wird mit diesem Projekt zum Stromkonsumenten. Die Herstellung von 1 Kilowattstunde (KWh) erfodert ca. 1.3 KWh Pumpenergie. 125 Kubikmeter Wasser können dereinst pro Sekunde in den Muttsee gepumpt werden. Dies ist eine Pumpleistung von 900 Megawatt - was ungefähr dem AKW Gösgen entspricht. Damit dies alles möglich wird muss bis 2015 noch kräftig gebaut werden. Der Muttsee wird vergrössert und der Wasserspiegel um 28 Meter angehoben. Es entsteht eine 1 Kilometer lange Staumauer, oberhalb des Limmerensees wird eine Kavernenzentrale in den Fels gebaut, im Tierfed entsteht ein zweites Ausgleichsbecken und zwischen Tierfed und Schwanden braucht es eine neue Hochspannungsleitung, um den Strom abzuführen. Zusätzliche Wasserfassungen sind jedoch nicht notwendig. Auf den Bauplätzen werden bis zu 250 Personen tätig sein und der Kanton kann mit rund 170 Millionen an Gebühren und Abgaben rechnen.

WANDERUNG 11 (DURCHS ÄLTESTE JAGDBANNGEBIET)
Die neue Routenführung beginnt in Kies und endet bei der Mettmenalp. Auf diese Weise werden die langen Auf- und Abstiege vermieden.
S. 169
•    Die Leglerhütte (SAC) wurde renoviert und ausgebaut: durchgehend bewartet von 1. Juli bis Mitte Oktober (Massenlager); Winterraum immer geöffnet. Tel. 055 640 81 77 (Hütte) oder 055 642 51 67. www.leglerhuette.ch , Massenlager 29.- mit HP 60.-.
•    Berggasthaus Mettmenalp, neue Website: www.mettmen-alp.ch
•    Bergstation Mettmenalp. Die alte Bergstation auf der Mettmenalp wurde von der ref. Kirchgemeinde Küsnacht zu einer Gruppenunterkunft umgebaut und kann auch von Gruppen gemietet werden, Tel für Auskunft und Anmeldung: 044 914 20 40
S. 179: In den letzten Jahren wurde die Erweiterung der Elmer Sportbahnen auf der Westseite der Blistöcke angestrebt. Als die dafür notwendige Richtplanänderung 2004 diskutiert wurde, mobilisierten die Umweltverbände gegen das Projekt, aber auch der SAC und die Gemeinde Schwanden, auf deren Gemeindegebiet das Projekt zu stehen käme, lehnen das Projekt ab. Der Ausbau ist nun bloss auf Stufe „Vororientierung" im Richtplan enthalten. Dies bedeutet, dass für den Bau dann nochmals eine öffentliche Mitwirkung braucht.
Wanderung 12 (Walser, Russen und Welschlandfahrer)S. 183
Neue Website der Pension Bergfuehrer: www.pension-bergfuehrer.ch

WANDERUNG 13 (ZUM MARTINSLOCH HINAUF)
S. 197
•    Seilbahn Zündli - Nideren: Die Bahn fährt am Wochenende alle 60 Minuten (erste Fahrt 07.30). An Werktagen 3mal täglich. Fahrplan auf www.elm.ch. Zusätzliche Fahrten auf Anfrage (am Vorabend von 19.00 bis 20.00 Uhr) Fahrplanauskunft und Anmeldung für zusätzliche Fahrten über Tel. 079 714 13 81.
•    Auf dem Segnespass gibt es nun eine Unterkunft (Massenlager): Segneslodge, Rainer Feldner Tel. 079 335 46 07.
Wanderung 14 (Der sanfte Übergang)
Die neue Routenführung hat den Startpunkt nicht mehr in Weisstannen sondern am Gigerwaldsee im Calfeisental. Bei der Alp Foo trifft sie auf die Route der 2. Auflage.
S. 209
•    Alp Siez; geöffnet Anfang Juni bis Ende September, Halbpension auf Voranmeldung, Tel. 081 723 17 48, wenn keine Antwort: Paul Lendi, Tel. 081 723 57 13 , www.alpsiez.ch (DZ: 58.- p.P., auch Massenlager)
•    Alphütte Foo, während der Alpzeit von Ende Juni bis Mitte September (Bettag) schlafen im Stall (Strohlager mit Wolldecken), Verpflegung mitnehmen, Entgelt an Hirt, keine Reservationsmöglichkeit.
•    Neue Website der Pension Bergfuehrer (Elm): www.pension-bergfuehrer.ch
Wanderung 15 (Gipfel, die ihren Namen verdienen) S. 223
•    Seilbahn Weissenberge - Matt, ca. 2mal pro Stunde, Fahrplan auf www.weissenberge.ch/luftseilbahn.
•    Unmittelbar bei der Weberei Sernfthal in Engi sind neu die Naturwissenschaftlichen Sammlungen des Kantons Glarus zu besichtigen - Tierwelt, Mineralien, Schieferfossilien. Geöffnet: Mi, Do Fr und So von 14.00 bis 17.00 Uhr.
•    Hotel Hefti (Engi), Tel.: 055 642 11 55, www.hotelheftiengi.ch (DZ 60.- p. P)
•    Restaurant Freihof (Engi), Tel. 055 642 11 21 (DZ 40.- p.P.)
•    Gasthaus zum Adler (Engi), Tel. 055 642 16 80, www.adler-engi.ch (DZ 50.- p.P.)
•    Spitzmeilenhütte (SAC): Tel.: 081 733 22 32 (w.k.A.: 079 440 72 67), www.sac-pizol.ch/huetten .
•    Im Gasthaus Weissenberge (Weissenberge) kann man nicht mehr übernachten.
•    Das Berggasthaus Edelwyss hat neu eine Website: www.weissenberge.ch/edelwyss
Wanderung 16 (Fünf Seen und ein schwarzer Stock)
Die neue Routenführung führt am ersten Tag nicht mehr von Filzbach zu den Murgseen, sondern vom Maschgenkamm (Flumserberge). Am zweiten Tag folgen wir nach dem Schwarzstöckli dem Grat weiter bis zum Gufelstock.
S. 239: Die Äugstenhütte hat neu eine Website: www.aeugstenhuette.ch.

WANDERUNG 17 (GLARUS TRANSIT AUF ALTEN WEGEN)
Die neue Routenführung biegt bereits bei Obstalden nach Mülital am Walensee ab. Auf diese Weise erspart man sich den geteerten Fahrweg zwischen Mühlehorn und Mülital.
S. 255
•    Neue Telefonnummer der Tourist Information Kerenzerberg: Tel. 081 720 35 70
•    Zwischen Filzbach und Obstalden liegt 5 Minuten vom Wanderweg das Hotel Seeblick, Tel. 055 614 50 00, www.seeblick-filzbach.ch (DZ 55.- p.P.)
•    Obstalden: Hotel Sternen, Tel. 055 614 13 67, www.bim-schnegg.ch, Mi. Ruhetag (DZ 55.- p.P)
•    Die Tourist-Infos zu Weesen finden sich unter www.amden.ch

WANDERUNG 18 (HINAUS AUS DEM GLARNERLAND)
S. 283: Viele Informationen über die Auswanderung von Schweizern in die Vereinigten Staaten bekommt man auch auf der Website www.swissroots.org. Eine Karte zeigt die rund 5'000 Gemeinden welche auf Schweizer zurückzuführen sind, eine andere in welchen Ortschaften es die grösste Konzentration an Personen mit Schweizer Wurzeln gibt. Es gibt sogar ein Suchmaschine, mit welcher man nach ausgewanderten Verwandten forschen kann.