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Titelbild: Gratwegs ins Entlebuch

Gratwegs ins Entlebuch

19 Wanderungen im ersten Biosphärenreservat der Schweiz

François Meienberg

Am 20. September 2001 wurde das Entlebuch von der UNESCO als erstes Biosphärenreservat der Schweiz anerkannt. Weite Moorlandschaften, die unzähligen Gräben und Eggen des Napfgebietes, die karge Landschaft der Schrattenfluh sowie die steilen Felswände der Schafmatt prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild des Entlebuchs. Das vorliegende Wanderbuch bietet die Möglichkeit, das Biosphärenreservat wandernd kennen zu lernen. Vorgestellt werden Tagesausflüge sowie mehrere zweitägige Routen, die sich zu ganzen Wochenwanderungen kombinieren lassen.
Die Wandervorschläge sind abgestimmt auf unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche, darüber hinaus werden in Hintergrundberichten auch Ereignisse aus der Entlebucher Geschichte sowie Besonderheiten aus Wirtschaft, Kultur und Landschaft dargelegt: etwa der Aufstand der Entlebucher Bauern im 17. Jahrhundert, die Goldsuche am Napf, das Leben des als Ketzer zum Tode verurteilten Sulzigjoggeli oder die Geschichte der Glaser im Entlebuch. Geschichten von Menschen aus einer urtümlichen, vielfältigen und überraschenden Landschaft!

  • 288 Seiten
  • ISBN 978-3-85869-373-0
  • 3. aktualisierte Auflage, 2008
  • CHF 19.90 | EUR 17.50
  

Inhalt und Leseprobe

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GRATWEGS INS ENTLEBUCH – AKTUALISIERUNGEN

Für Rückmeldungen, Korrekturen und Hinweise aller Art sind wir dankbar. Bitte schicken Sie alle festgestellten Veränderungen an: meienbergf@bluewin.ch Oder benützen Sie unser Forum Vielen Dank!

AKTUALISIERUNGEN ZUR 2. UND 3. AUFLAGE

Hinweis: Die folgenden Aktualisierungen beziehen sich alle auf die 2. Auflage.
Aktualisierungen zur 3. Auflage folgen bei Bedarf

S. 19, WEITERE INFOS FÜR WANDERUNGEN UND FERIEN IM ENTLEBUCH
Die umfassendsten Informationen zur Biosphäre Entlebuch (inkl. Informationen zu Hotels, touristischen Angeboten und Exkursionen) gibt es auf www.biosphaere.ch. Dort kann unter > Prospekte auch der jährlich erscheinende Haupt¬pros¬pekt, das Journal, mit allen wichtigen Informationen heruntergeladen oder einfach bestellt werden. Die Websites und Kontaktadressen der lokalen Tourismusbüros finden sich auf www.biosphaere.ch > Tourismus > Tourismusbüros.
Für einen längeren Aufenthalt empfiehlt sich der Biosphärenpass für die unlimitierte Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (inkl. Bergbahnen) sowie die freie Benützung diverser Schwimmbäder und der Kneippanlage in Flühli (2 Tage: Fr. 44.–, 6 Tage Fr. 65.–). Bezug beim Bahnhof Schüpfheim oder den lokalen Tourismusbüros in Sörenberg, Marbach oder Escholzmatt.
Live-Webcams, mit deren Hilfe man zum Beispiel die Schneeverhältnisse abschätzen kann, gibt es in der Region folgende:
www.soerenberg.ch/bahnen > Service > Wetter/Webcams (Sörenberg, Brienzer Rothorn)
www.camping-sternen.ch > Webcam (Marbach, Talboden)

WANDERUNG 1 (GRATWEGS INS ENTLEBUCH)
S. 25: Zentrale Website für Infos zu den Pilatus-Bahnen und zu den Hotels auf dem Pilatus: www.pilatus.ch
Falls von Gfellen nach Entlebuch kein Bus fährt: Taxi (Huber Reisen), Tel. 041 480 31 31, Gfellen – Entlebuch ca. Fr. 35. –.
Infos zur Alpeli-Hütte beim Risetenstock, neu bei Bruno Duss, Tel. 079 231 53 58
S. 30: Die Quelle zwischen Felli und Mittaggüpfi scheint versiegt zu sein.

WANDERUNG 2 (GRENZGRAT OHNE GRENZE)
S. 39: In Sörenberg wurde die Pension Wicki geschlossen, dafür hat es gibt es nun mit der Free Spirit Lodge eine sehr günstige
Übernachtungsmöglichkeit. Die Preise sämtlicher Hotels wurden leicht angehoben:
Hotel Rischli, 1 km vom Zentrum, mit Wellness-Bereich, www.hotelrischli.ch, Tel. 041 488 12 40, (DZ: Fr. 115.– p. P.);
Hotel Cristal, 1 km vom Zentrum, www.cristal-soerenberg.ch, Tel. 041 488 00 44 (DZ: Fr. 80.– p. P.);
Hotel Bäckerstube, im Zentrum, www.baeckerstube.ch, Tel. 041 488 13 61 (DZ: Fr. 75.– p. P.);
Go-In, im Zentrum, www.go-in-soerenberg.ch, Tel. 041 488 12 60 (DZ: Fr. 68.– p. P.), auch Massenlager; grosses Event-Angebot, im Sommer Küche nur für Gruppen;
Free-Spirit Lodge, im Grünen – 300m vom Zentrum, gleich neben Hochseilpark, www.free-spirit.ch, Tel. 041 488 03 33 (DZ: Fr. 35.– p. P,
ohne Frühstück), auch Massenlager, keine Küche im Sommer
Neu gibt es auf dem Sattelpass ein Alpbeizli mit Übernachtungsmöglichkeit: Alpbeizli Sattelpass, Käthi und Toni Bucheli (P. 1615, 5 Min hinter dem Sattelpass am Weg), Essen, Trinken, Schlafen im Stroh und einfaches Massenlager, geöffnet von Anfang Juni bis Ende
September;
Das Bergrestaurant Schwendi Kaltbad hat neu auch eine Website: www.kaltbad.ch
S. 51: An den vormals klaren politischen Machtverhältnissen im Entlebuch rüttelte bei den kantonalen Wahlen 2007 die SVP, die zwei von sieben Entlebucher Grossratssitze (kantonales Parlament) erobern konnte und die FDP klar distanzierte (CVP: 4, FDP: 1). Die CVP machte aber auch bei diesen Wahlen noch mehr als 54% der Stimmen.

WANDERUNG 3 (ÄLPLERMAGRONEN UND NORDSEE-GAS)
S. 55: Fluonalp: Neu mit Website: www.fluonalp.ch, Natel: 079 643 53 14
Jänzimatt: Natel: 079 509 85 81
Aktualisierungen Unterkünfte Sörenberg, siehe Wanderung 2

WANDERUNG 4 (AUF SCHMALEM GRAT DER GRENZE ENTLANG)
S. 67: Varianten: Wer nur die schwierige Schlüsselstelle zwischen Tannhorn und Balmi umgehen möchte, besteigt das Tannhorn auf der
beschriebenen Route, steigt dann aber vom Gipfel nicht auf dem Ostgrat ab, sondern durch die Südostflanke bis zur obersten Hütte der Rotschalp (z.T. Trittspuren). Später wieder auf markierter Route zum Wannenpass (Zusätzlicher Zeitaufwand: 40 Min.).
Hotel Bären in Oberried neu mit Website: www.baeren-oberried.ch
Website für Hotel Rothorn Kulm und Brienz-Rothorn-Bahn: www.brienzrothorn-bahn.ch
S. 77: Die Nettoverschuldung der Entlebucher Gemeinden hat sich seit der 1. Auflage (2002) von 8'190 auf mit 5875 Franken pro Einwohner reduziert. Sie ist aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie der kantonale Durchschnitt.

WANDERUNG 5 (FREIE SICHT INS EMMENTAL)
Die Route führt am 2.Tag nicht mehr über die Arnibergegg, sondern neu über den Schibengütsch nach Sörenberg (Südelh.chi). Dies ist zwar etwas anstrengender aber dafür auch spannender.
S. 81: Neue Website des Gasthof Bären in Habkern: www.baeren-habkern.ch
Neue Website des Sporthotel Habkern: www.sporthotel-habkern.ch
Infos und Reservation zur Blockütte SAC unterhalb des Hohgant: unter Tel. 034 402 54 50, www.sac-emmental.ch/hohganthuette/
Berggasthaus Salwideli: Tel. 041 488 11 27, www.berggasthaus-salwideli.ch, (DZ: Fr. 53.– p. P.), auch Massenlager;
Bauernhof Salwideli (unmittelbar beim Berggasthaus), Kochgelegenheit, Tel. 041 488 15 58; www.bauernhof-salwideli.ch, (DZ: Fr. 42.– p. P.). auch Schlafen im Stroh;
Aktualisierungen Unterkünfte Sörenberg, siehe Wanderung 2
Literatur: Moorlandschaft Habkern-Sörenberg, Christian Gnägi, hep-Verlag/Ott-Verlag, Bern 200

WANDERUNG 6 (HINTER DEN SIEBEN HENGSTEN)
Die beschriebene Wanderung wurde in der 3. Auflage um einem Tag verlängert und führt nun am dritten Tag von der Marbachegg am Fuss der Schrattenfluh entlang nach Flühli.
S. 93: Neue Websites für das Hotel Gloria in Beatenberg (www.hotel-gloria.ch) und das Berghaus Niederhorn (www.niederhorn.ch unter Restaurants). Alles zur Fahrt aufs Niederhorn (Fahrplan, Preise, etc.) ebenfalls auf www.niederhorn.ch.

WANDERUNG 7 (ZWISCHEN KATHOLIKEN UND PROTESTANTEN)
S. 107: Das Heimatmuseum ist nur Sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Das Hotel Restaurant Trubschachen wurde geschlossen.
Neue Websites der Hotels in Trubschachen: www.bahnhofhotel.ch, www.aeltester-baeren.ch
Eine empfehlenswerte Alternative etwas ausserhalb von Trubschachen ist das Gasthaus Bäregghöhe, mit guter Küche (40 Minuten zu Fuss), www.baeregghoehe.ch, Tel. 034 495 70 00, (DZ: Fr. 75.– p. P.).
Die Website des Gasthauses Erika (auf der Wanderstrecke) heisst korrekt: www.erika.too.ch
Meisenegg, empfehlenswertes Bed and Breakfast auf dem Bauernhof (etwas abseits der Wanderstrecke – 10 Minuten von Grosshorben), www.meisenegg.ch, Tel. 034 493 34 46 Fr. 50.– p. P.).
Website des Hotel Sporting in Marbach: www.hotelsporting.ch

WANDERUNG 8 (ÜBER DEN NAPF ZU DEN GOLDADERN)
Die neue Routenführung führt am zweiten Wandertag vom Napf nicht mehr
nach Romoos, sondern alles dem Grat nach, nach Escholzmatt hinunter.
S. 117: Der Sternen in Trub bietet zur Zeit keine Zimmer mehr an. Ist aber immer noch eine beliebte Beiz, www.sternentrub.com.
Website Berghotel Napf: www.hotelnapf.ch.

WANDERUNG 9 (VON KETZERN UND GLÄUBIGEN)
Die neue Routenführung geht nicht mehr bis nach Rengg, sondern steigt oft auf dem alten Saumweg zur Bramegg auf. Die Tour von Schachen nach Werthenstein dauert so nur noch 4. statt 6. Stunden und ist somit eine angenehme Familienwanderung.
S. 131: Neue Website des Gasthauses zur Emme in Werthenstein: www.gasthauszuremme.ch.

WANDERUNG 10 (GEGEN DEN STROM DER KLEINEN EMME NACH)
S. 145: Neue Website Hotel Engel in Hasle: www.engel-hasle.ch.
S. 146: Beim Bahnhof Wolhusen stinkt es nicht mehr. Die Firma Geistlich verarbeitet die Knochen nun nicht mehr zu Leim, Dünger und Gelatine, sondern hat sich zu einer Biotech-Firma, welche aus tierischen Knochen heute Ersatzmaterial für fehlende Knochen im Kieferbereich herstellt. In der regenerativen Zahnmedizin ist sie weltweit Marktführerin. Eine Biomembran für nachwachsende Knorpelmasse soll der nächste Verkaufsschlager werden. Dank einem jährlichen Wachstum von 30% wurden in Wolhusen wieder 30
Stellen geschaffen und 30 Millionen in neue Gebäude investiert.
S. 146: Eine der wohl kleinsten Galerien der Welt, das Gästzimmer in Wolhusen, hat nun eine eigene Website: www.dasgaestezimmer.ch
S. 151: Hinter Schüpfheim, beim Hof Chlusboden, befindet sich die die neu renovierte Käserei Klusen mit eigenem Verkaufslokal. Hier werden pro Jahr 200 Tonnen Käse, u.a. 10% der schweizerischen Sbrinz-Produktion, hergestellt.
S. 159: 160 Jahre nach dem Ende des Sonderbundkrieges sind die Jesuiten nach Luzern zurückgekehrt. Seit dem 1. Januar 2006 predigen sie wieder in der Jesuitenkirche und sind auch für die Seelsorge zuständig.

WANDERUNG 11 (DURCHS CENTOVALLI DES NORDENS)
Die Wanderung durch die Gräben des Napfgebietes ist neu als eine 1-tägige Rundtour von und nach Romoos ausgelegt. Diese Änderung wurde notwendig, weil das Hotel Bergruh in Bramboden keine Individualtouristen mehr aufnimmt (sondern sich auf Seminare und Gruppen konzentriert).
S. 163: Unterkünfte entlang der Wanderroute:
Romoos (www.romoos.ch):
Hotel Kreuz, www.kreuz-romoos.ch, Tel. 041 480 13 51 (DZ: Fr. 50.– p. P.), Mo Ruhetag. Historisches Gebäude. Das Hotel bietet auch
Goldwaschkurse an (siehe auch: www.napfgold-tourismus.ch).
B.rüti, Fam. Lustenberger, Schlafen im Stroh, Tel. 041 480 16 16; Schwesteregg, Hofbeizli, Massenlager, Schlafen im Stroh, Ferienwohnung, www.schwesteregg.ch, Tel. 041 480 33 00 oder 041 480 33 00;
S. 163 In Romoos entstanden in den letzten Jahren die Kinder-Spielwelten des Zyberlilandes. Infos auf www.zyberliland.ch oder unter 041 480 28 00.

WANDERUNG 12 (EIN LIKÖR AUF DIE AUSSICHT)
S. 177: Das Hotel Adler in Schüpfheim ist zur Zeit wegen Umbau geschlossen.
Aktualisierungen zu den Unterkünften und Restaurants in Escholzmatt:
Info: www.escholzmatt.ch, Tel. 041 486 01 30 (im Biosphärenshop am
Bahnhof)
Hotel Bahnhof, Tel. 041 486 11 07 (DZ: Fr. 50.– p. P.), Ruhetag Mi und
Do bis 17.00 Uhr
Hotel Löwen, www.loewen-escholzmatt.ch, Tel. 041 486 12 06 (DZ: Fr. 70.–
p. P.);
Hotel Krone, Tel. 041 486 11 10 (DZ: Fr. 60.– p. P.); Ruhetag ganzer Di
und Mi bis 16.00 Uhr;
Restaurant Rössli (Tel. 041 486 12 41, www.gasthofroessli.ch) ist mit seiner kreativen Küche der Tipp zum Essen (frühzeitig reservieren). Ruhetag So ab 18.00 Uhr und Mo und Di. Das Rössli hat keine Zimmer mehr im Hause, der Wirt vermittelt jedoch gerne Zimmer in nahe gelegenen Bauernhöfen.
S. 181: Der Schriftsteller Hugo Loetscher erhielt 2004 das Ehrenbürgerrecht von Escholzmatt, der Heimat seines Vaters. In Escholzmatt gelebt hat der in Zürich aufgewachsene Loetscher aber bloss während dem Kriegssommer 1940 „als man alles in Reduit schickte, was rettungswürdig war, somit auch mich“. Beim Morgengebet wurde für ihn gebetet, da er aus einem Sündenbabel kam,
obwohl er nicht recht wusste, was das war.
S. 181: Im Bahnhof Escholzmatt gibt es im Biosphärenshop neu die Möglichkeiten diverse Produkte (insbesondere Lebensmittel) aus der Biosphäre Entlebuch einzukaufen. Es bestehen Pläne hier ein ultramodernes Besucherzentrum für die Biosphäre zu erstellen. Die Realisation ist jedoch noch nicht gesichert.

WANDERUNG 13 (SCHRATTENKALK)
Die neue Routenführung verzichtet auf die Besteigung des Schibengütsch (neu bei Wanderung 5) und führt von Schlund direkt auf den Hengst. Somit verkürzt sich die Gesamtwanderzeit auf 7 Stunden.
S. 187: Alpwirtschaft Schlund, Tel: 041 488 11 87, Getränke und einfache Mahlzeiten, ganzjährig geöffnet.
Heftihütte (SAC): einfach, unbewartet, Massenlager; Info und Reservation bei der Hüttenwartin Fränzi Marti, Tel. 034 402 20 49,
Code zur Öffnung der Hütte nur nach vorheriger Reservation;
Restaurant Thorbach, Mo Ruhetag;
Hotel Stutz in Flühli, Tel. 041 488 11 52 (DZ: Fr. 45.– p. P.), Mi Ruhetag;
S. 194 (Skilift Flühli): An diesem Hang übte auch Jda Schöpfer aus Flühli, welche 1954 die Abfahrt an den Ski-Weltmeisterschaften in Schweden gewann. Ihr Stil wurde als unelegant, bäurisch und breit wie ein Hornschlitten umschrieben – erfolgreich war sie trotzdem.

WANDERUNG 14 (OH SCHAURIG IST’S ÜBERS MOOR ZU GEHEN)
S. 201: Änderungen zu den Übernachtungen in Sörenberg siehe Wanderung 2.
S. 209: Trotz des gesetzlichen Schutzes sind die Moore in der Schweiz noch nicht gerettet. Eine erste Erfolgskontrolle ergab 2007 ein ernüchterndes Resultat. Über ein Viertel der Moore ist trockener geworden, ein Viertel der Moore erhält mehr unerwünschte Nährstoffe und fast ein Drittel der Feuchtgebiete verbuscht mangels Nutzung. Deshalb müssen noch mehr alte Drainagegräben aufgefüllt und Pufferzonen zwischen Agrarland und Mooren ausgeschieden werden. Den Bauern muss für die nachhaltige Nutzung der
Flachmoore ein attraktiver Beitrag bezahlt werden. Auch die besten Gesetze nützen nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden.

WANDERUNG 15 (ÜBER DIE STEILE FLUE ZUM BADE)
S. 215: Falls von Gfellen nach Entlebuch kein Bus fährt: Taxi (Huber Reisen), Tel. 041 480 31 31, Gfellen – Entlebuch ca. Fr. 35. –.
Hotel Stutz in Flühli, Tel. 041 488 11 52 (DZ: Fr. 45.– p. P.), Mi Ruhetag;
Alp Guggenen, Tel. 041 488 12 76 (Winter: Tel. 041 488 22 56), Massenlager Fr. 24.– p. P., auf Wunsch einfaches Nachtessen möglich;
Alpwirtschaft Schimbrig, Tel. 041 480 36 60 (wenn keine Antwort: 041 480 22 66), Massenlager, geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober.

WANDERUNG 16 (EIN LANGER ABSTIEG ZUM TOTENTANZ)
S. 227: Falls von Entlebuch nach Gfellen kein Bus fährt: Taxi (Huber Reisen), Tel. 041 480 31 31, Gfellen – Entlebuch ca. Fr. 35. –.
Hotel und Restaurant Gfellen, www.gfellen.ch, Tel. 041 480 15 65; einfache DZ: Fr. 55.– p. P., auch Massenlager
Alpwirtschaft Schimbrig, Tel. 041 480 36 60 (wenn keine Antwort: Tel. 041 480 22 66), Massenlager, geöffnet von Mitte Mai bis Ende Oktober.
S. 228: Auf der Alp Brüederen findet jeweils an Mariä Himmelfahrt (15. August) eine festliche Messfeier statt.

WANDERUNG 17 (WALLFAHRT MIT AUSSICHT)
S. 243: Das Heimatmuseum im Entlebucherhaus ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung - sie öffnen nach Möglichkeit auch für Einzelpersonen. (www.entlebucherhaus.ch, Tel. 041 484 22 21).
Hotel Kreuz, Tel. 041 484 12 64 (DZ: Fr. 65.– p. P.), So und Mo Ruhetag;
Hotel Adler, zur Zeit wegen Umbau geschlossen
Neue Info-Website zu Heiligkreuz: www.heiligkreuz-entlebuch.ch
Neue Website des Hotels Kurhaus Heiligkreuz, www.kurhaus-heiligkreuz.ch;
Berghaus First, Tel. 041 484 16 66, (DZ: Fr. 45.– p. P.), Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober, Do Ruhetag;
S. 246: 2006 konnte mit dem Märliweg Wurzilla etwas oberhalb von Heiligkreuz eine weitere Attraktion eingeweiht werden. Zum Märliweg gibt es ein Begleitbuch „Wurzilla und der Drache auf Heiligkreuz“.

WANDERUNG 18 (AUF EINSAMEN PFADEN ZUM FÜRSTEIN)
S. 257: Variante: Wer von Entlebuch aus mit dem Taxi kommt, kann sich auch bis zur Brücke bei Grund fahren lassen (Fahrpreis Entlebuch – Grund ca. Fr. 55. –). Zeitersparnis 1 Std.. Falls kein Bus fährt: Taxi (Huber Reisen), Tel. 041 480 31 31, Entlebuch
– Gfellen ca. Fr. 35. –.
Alpwirtschaft Stäldeli, www.staeldeli.ch, Tel. 041 488 11 92 (3er oder 4er-Zimmer: Fr. 45.– p. P.).
S. 263: Die Route führt zum Schluss der Wanderung neu an der attraktiven Kneipp-Anlage vorbei nach Flühli: 300 Meter nach Chragen verlassen wir die Strasse und biegen Rechts in den makierten Wanderweg ab (Wegweiser Schwandalp). Der Weg steigt an bis zu einem Stall und folgt danach, als Pfad in einem schlechten Zustand, oberhalb eines grösseren Weges, der Höhenlinie nach bis zur Schwandalp. Die Schwandalp umgehen wir links, folgen der Strasse für 150 Meter abwärts und biegen dann rechts in einen Fussweg ab, der uns in 3 Minuten zur Kneippanlage im Schwandalpweiher führt. Die wohl schönste Kneippanlage der Schweiz wurde 2003 eingeweiht. Sie integriert sich ideal in die natürliche Umgebung des eisig kalten Schwandalpweihers
und ist ein idealer Ort um die Seele ein wenig baumeln zu lassen.
Wir folgen weiter dem Wanderweg , nach einem kurzen Strassenstück geht es links die Wiese hinunter, bis ins Zentrum von Flühli (883 m), wo wir das Postauto Richtung Schüpfheim besteigen (und am besten vorher noch im
Kurhaus einkehren). Info Kneippanlage Schwandalpweiher Flühli: www.fluehli-wasser.ch, Die Kneippanlage ist täglich von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Eintritt Fr. 5.–.

WANDERUNG 19 (ENTLEBUCHER ENERGIEN)
S. 271: Die beschriebene Wanderung folgt meist dem Moorpfad und zu einem guten Teil auch dem Pfad Erlebnis Energie Entlebuch. Info Broschüren zu Erlebnis Energie Entlebuch liegen beim Bahnhof auf.
Neu Infostelle Entlebuch: www.tourismus-entlebuch.ch; Informationsstelle Entlebuch Tourismus & Erlebnis Energie Entlebuch, c/o Bäckerei-Café Pfisterhaus (an der Hauptstrasse), Tel. 041 480 11 65 ;
Hotel Meienrisli neu mit Website: www.meienrisli.ch;
Biosphärenprodukte in Entlebuch: Due Café und Bar, sowie Spezialitätengeschäft Wirz, mit vielen Spezialitäten aus der Biosphäre Entlebuch. Auf der Hauptstrasse Richtung Wolhusen, ca. 300 Meter nach dem Hotel Drei Könige.
Viele Biosphärenprodukte gibt es auch im Frischmärt Burri, vis-à-vis der Kirche (am Wanderweg).
Restaurant Finsterwald, Mo Ruhetag
S. 273: Neue Entwicklungen bei Ackermann: In der Krise fusionierte man 2004 mit dem Versandhändler Veillon zur Regula-Gruppe, doch die erhofften Synergien blieben aus. Im April 2006 wurde bekanntgegeben, dass der Versandhandel für Ackermann und Veillon von andern Unternehmen weitergeführt wird. 270 der 500 Stellen wurden gestrichen. Ein grosser Schlag für die ganze Region. Ende 2007 beschäftigte die Regula-Gruppe noch 218 Personen, davon 131 in Entlebuch.
S. 273/274: Die Route macht vor dem Mettilimoos neu noch einen kurzen Abstecher zum neuen Windkraftwerk: Auf der Strasse halten wir nach links und erreichen nach 200 Metern den Hof Feldmoos, hinter welchem wir die Windenergieanlage mit ihrem über 60 Meter hohen Turm und den 26 Meter langen Rotoren aus der Nähe anschauen können. Die grösste private Windkraftanlage der Schweiz, welche den Strombedarf von ca. 300 Haushalte deckt, ist die Initiative des 33-jährigen Bauern Roland Aregger. Bereits 1995 hat Aregger auf dem väterlichen Hof mit selbst gebastelten Messstangen aus alten Güllenrohren den Wind gemessen. Im Oktober 2005 konnte die 1.2 Millionen teure Anlage aufgestellt werden. Aregger rechnet mit Einnahmen von rund Fr. 150'000.- jährlich und einer Amortisation der Anlage nach 10 Jahren. Zur Unterhaltung wurde bei der Anlage noch eine Pfeifenwippe erstellt. Wir gehen auf der Strasse auf dem selben Weg zurück und gehen weiter bis zur nächsten Kreuzung.
S. 276: Kurz vor Finsterwald führt die Route neu noch zur ehemaligen Erdgasförderstelle: Wir folgen der Straße Richtung nach Finsterwald (1060 m), wobei wir eine Kehre über die Wiese abkürzen. 10 Meter bevor der Weg wieder auf die Strasse trifft, folgen wir einem neu angelegten Fussweg, nach Rechts (ab hier wieder mir Erlebnis Energie Entlebuch markiert). 300 Meter später befinden wir uns auf der ehemaligen Bohrplattform. Der einzige Ort in der Schweiz, an dem je Erdgas gefördert wurde (s. Seite 278). Diverse Tafeln
informieren über die ehemalige Exploration. Ein Spiel- und Picknickplatz steht für jene bereit, die auf die Lesenden warten. Auf einer kleinen Strasse wandern wir nach Finsterwald. Am Eingang des Weilers, der immerhin eine eigene Postleitzahl hat, folgen wir den Wanderwegzeichen (1. Strasse nach links, gleich danach rechts auf einen Fussweg). Bei der modernen Kirche treffen wir auf die Strasse, der wir nach rechts folgen. Unmittelbar vor dem letzten Haus auf der linken Straßenseite biegen wir links ab (Wegweiser nicht
gleich ersichtlich). Beim Waldrand ist der Weg wieder besser markiert.